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Helmleguan (Corytophanes cristatus)
Verbreitung: Das Verbreitungsgebiet des Helmleguans erstreckt sich von Veracruz (im Süden Mexikos)
über fast ganz Mittelamerika bis in den Norden und Osten Kolumbiens.
Lebensraum: Er lebt auf Bäumen und in Büschen von tropischen Regenwäldern.
Beschreibung: Der Helmleguan hat einen ausgeprägten Kopffortsatz, der in einen großen Nacken,-
und Rückenkamm übergeht, und einen großen Kehlsack.
Die Tiere haben eine bräunlich bis graubräunliche Grundfärbung,
am Körper und Schwanz haben sie eine mehr oder weniger deutliche Schwarze Querbänderung.
Größe: Helmleguane können bis 38 cm lang werden, die Weibchen bleiben etwas kleiner. Der Schwanz ist etwa
doppelt so lang wie der Körper.
Lebenserwartung: Helmleguane können bei guter Pflege ca. 18 Jahre alt werden.
Nahrung: Insekten, Heuschrecken,Heimchen, Schaben und auch nestjunge Mäuse.
Entwicklung: Helmleguane werden mit ca. 1-1,5 Jahren geschlechtsreif.
Über Nachzucht ist mir leider nichts bekannt, außer daß die Weibchen bis zu drei Gelege pro Jahr mit je 4-12 Eier ablegen.
Dazu Graben sie Löcher in die Erde und verbuddeln die Eier wieder.
Gezeitigt werden die Eier bei Temperaturen um 30° C und eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit soll notwendig sein.
Haltung: Das Terrarium sollte für diese Tiere, die am besten paarweise gehalten werden, Männchen sind unverträglich
gut strukturiert und ca.100 x 60 x 150 cm groß sein, LxBxH. Als Bodengrund Hackschnitzel aus
dem Sägewerk, Rindenmulch oder ähnliches. Zahlreiche Kletteräste und zum Schlafen oder verstecken eine Korkröhre.
Ein Wasserbecken ist von Vorteil, besonders für die Luftfeuchtigkeit, aber nicht
unbedingt notwendig. Man kann dies auch mit mehrmaligem Besprühen erreichen.
Die Beleuchtungsdauer sollte etwa 12 Stunden betragen, die Temperatur im
Terrarium tagsüber 30-32°C, lokal am Sonnenplatz 40 bis 45° C betragen und
nachts auf etwa 20-22° C abkühlen. Die Luftfeuchtigkeit sollte tagsüber 75-80%
und nachts 100 % erreichen.
Das Terrarienklima sollte das ganze Jahr über nicht konstant sein, sondern
den Regen- und Trockenzeiten der Natur angepaßt werden.
Ich weiß nicht warum, aber man hört und liest immer wieder das diese Tiere meist nur in äußerst schlechtem Zustand erhältlich sind
und daher am Anfang meist schlecht fressen.
Die Tiere gelten als äußerst Ruhig und bewegen sich eher weniger als andere Tiere.
Quellen:
Eigene Erfahrungen im Terrarium
Helmleguan (Corytophanes cristatus)
Wer Interesse oder Fragen hat, kann sich gerne an mich wenden.
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