Stirnlappenenbasilisk (Basiliscus plumifrons)
Verbreitung: Mittleres und südliches Mittelamerika, von Guatemala, Honuras über Costa Rica bis Panama.
Lebensraum: In den Bäumen und Sträuchern, tropischer Regenwälder, immer in unmittelbahrer Nähe von Gewässern.
Größe: Gesamtlänge bis 70 cm, Kopf-Rumpflänge ca. 20 cm.
Nahrung: Insekten, Spinnen, Fische, nestjunge Ratten und Mäuse, gelegentlich Blätter, Früchte und reifes Obst.
Entwicklung: Die Weibchen von Basiliscus poumifrons legen bis zu vier Gelege pro Jahr mit je nach Alter
ca. 8-18 Stück, ca. 25-30 mm große Eier, die bei 26-29°C und einer Luftfeuchtigkeit
von etwa 90% 60 Tage im Brutschrank gezeitigt werden. Die Jungtiere werden mit ca. einem Jahr geschlechtsreif.
Sie sind sehr fortpflanzungswillig, zum Schutz der Weibchen sollte man aber darauf achten,
das sie erst mit 1 1/2 Jahren Junge bekommen können.
Lebensdauer: Stirnlappenbasilisken werden ca. 10-15 Jahre alt.
Haltung: Das Terrarium sollte als absolutes Mindestmaß l*b*h 250*80*200 cm groß sein und ein Wasserbecken mit einem großen Ast darüber haben.
Die Temperatur sollte tagsüber 30°, lokal bis 50° C betragen und
nachts auf 20-22° C abkühlen, bei einer Luftfeuchtigkeit von 50-70 %.
Beschreibung: Stirnlappenbasilisken gehören zu den schönsten Echsen, sie werden ca. 70 cm lang, wobei 2/3 auf den Schwanz entfallen.
Sie sind hellgrün, haben noch hellere, oft auch bläuliche Fleckchen oder Pünktchen und einen Seitenstreifen, die Bauchseite ist oft gelblich gefärbt.
Am Kopf haben sie den namensgebenden kleineren Stirnlappen und einen größeren Hinterkopflappen. Am Rücken und am vorderen Schwanzteil haben sie große,
bis 6 cm hohe zackige (Flossen), am hinteren Schwanzteil befinden sich schwarze Ringe.
Die Weibchen bleiben kleiner, haben keinen Stirnlappen und wesentlich kleinere Kämme.
In freier Wildbahn konnte ich Stirnlappen-, und Streifenbasilisken beobachten, die bei Flucht, aber auch nur zum Spaß über das Wasser laufen,
wobei ich mir einbilde, Stirnlappenbasilisken können das besser. Das heißt sie liefen richtig aufrecht,
nur mit Schwanz und Hinterbeinen am Wasser, bei den Streifenbasilisken sah es nicht so elegant aus.
Aus meinen Beobachtungen folgerte ich, Basilisken und auch Kragenechsen gehörten eigentlich nicht in ein Terrarium.
Stirnlappenenbasilisk (Basiliscus plumifrons)
Wer Interesse oder Fragen hat, kann sich gerne an mich wenden.
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