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Ein Bericht ( 1997 ) über das Schutzprojekt des Utila
Schwarzleguan Ctenosaura bakeri
Karte von Honduras
Karte der Insel
Ein Utila Leguan
Das Schutzprojekt
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Liebe Tierfreunde !
Seit ca. vier Jahren ist das Halten von Reptilien
mein Hobby. Inzwischen habe ich 41 dieser niedlichen Tiere. 17 davon stammen
aus einer immer noch sehr selten erfolgreichen Nachzucht Grüner Leguane,
die mir im September 1995 gelang. Nachzuchterfolg hatte ich auch schon
bei Ritteranolis, Bahamaanolis, Rotkehlanolis. Bartagamen, Tokeh´s und Stachelleguanen.
Ich bin in verschiedenen Reptilienvereinigungen Mitglied und sehe
es auch als meine Aufgabe, für den Schutz und die
richtige Pflege dieser Tiere einzutreten. In den vergangenen Jahren machte
ich Freilandbeobachtungen in Ländern, in denen diese Tiere vorkommen,
und heuer im März/April werde ich an einem Schutzprojekt in Honduras
mitarbeiten. Dieses Schutzprojekt wurde von Dr. Gunther Köhler, dem
Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Iguana in der DGHT (Deutsche Gesellschaft
für Herpetologie und Terrarienkunde) in Deutschland und Leiter der
Abteilung Zoologie und Herpetologie des Forschungsinstituts und Naturmuseums
Senckenberg in Frankfurt ins Leben gerufen.
Köhler hat den Utila Schwarzleguan
1994 wiederenteckt. Dieses Schutzprojekt wird inzwischen von verschiedenen
Tier- und Naturschutzorganisationen aus Deutschland, Holland und Honduras
unterstützt. Es hat sich zur Aufgabe gemacht, die Tiere, die von den
Einheimischen gegessen werden, zu schützen. Diese Tiere leben in den
Bäumen der Mangrovensümpfe, wo sie relativ sicher sind. Die Weibchen
kommen jedoch zur Eiablage, die in den Sümpfen nicht möglich
ist, in die Nähe der Strände, wo sie von den Einheimischen erschlagen
werden, ohne die Eier absetzen zu können. So konnten in den letzten
Jahren kaum noch Jungtiere und Weibchen nachgewiesen werden.
Inzwischen wurde von den Behörden in Honduras ein Fangverbot erlassen, das jedoch
nur bedingt eingehalten wird. Es gilt nun dieses Fangverbot zu überwachen
und eine kleine Forschungsstation aufzubauen. Dort sollen die zwei Amphibien-
und 23 Reptilienarten, von denen zwei der Wissenschaft bis jetzt unbekannt
waren, erforscht werden. Es sind noch immer Erstnachweise von Amphibien
und Reptilien auf Utila zu erwarten. über dieses Projekt wurde bereits
zwei Mal im Südwestfunk "Abenteuer Überleben" berichtet.
Auch in den Schulen und bei der Bevölkerung Utilas wurde Aufklährungsarbeit
geleistet. Das Projekt läuft nun das dritte Jahr und wurde nur durch
Spenden finanziert. Als Erfolg ist zu werten, daß; im vorigen Jahr
wieder einige Jungtierte gesehen wurden. Ich würde ich mich freuen, wenn
auch Tierfreunde aus unserer Umgebung sich am Schutz einer vom Aussterben
bedrohten Tierart mit einer Spende beteiligen würden.
Alle teilnehmenden
Wissenschaftler und Reptilienfreunde zahlen sich die Reise/Unterbringung
und Verpflegung selbst, unterstützt wird nur der Ankauf von Gerät
und Material für die Forschungsstation.
Wer Interesse oder Fragen hat, kann sich gerne an mich wenden.
Dies ist ein alter Bericht.
Hier ein Verweis auf einen großen Bericht mit einigen Bildern von
Dr. Gunther Köhler vom Senckenberg Institut.
Neueres über das Schuzprojekt
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